Entwicklung: Die Intelligenz der Tiere

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Das Tiere intelligent sind, belegen viele Studien. Der Begriff Intelligenz, abstammend vom lateinischen „intellegentia“ gleich zu setzen mit „Begriff, Idee oder Einsicht, ist durch keine konkrete Definition festgelegt. In den allseits bekannten Festlegungen für Erklärungen der Intelligenz werden im Wesentlichen Fähigkeiten wie sprachliches Verständnis, schnelle Auffassungsgabe sowie räumliches und schlußfolgerndes Denken immer wieder aufgeführt.

Ratten sind im Bereich des räumlichen Vorstellungsvermögens kleine große Meister. In Untersuchungen wurde für Ratten ein Labyrinth aufgestellt, welches die Versuchstiere innerhalb kürzester Zeit eine „gedankliche Landkarte“ des stark verzweigten Gangsystems „anlegen“ und so auf der Suche nach Nahrung bereits einmal abgesuchte Gänge niemals ein zweites Mal durchsuchten. Waren Wege gesperrt, waren die Tiere in der Lage, spontan den kürzesten Weg zum Ziel über eine Umleitung zu finden. Natürlich können auch andere Tiere räumlich denken, was offensichtlich erscheint, wenn man sich zum Beispiel Elefanten oder Zugvögel näher betrachtet. Diese Tiere nutzen Ihr räumliches Denken für Ihre Wanderungen die schon über mehrere Tausend Kilomenter lang sein können.

Eine „soziale Intelligenz“ kennt man von Delfinen. Schon seit „Urzeiten“ der Antike werden Berichte an die nächste Generation übermittelt, von Schiffsbrüchigen die durch Delfine gerettet wurden. Bei einem aktuellen Bericht geht es um eine Tauchergruppe aus Neuseeland, die von Delfinen so lange schützend umkreist wurde, bis der zu diesem Zeitpunkt bedrohende Weißhai wieder abzog ohne einen Angriff zu starten.

Als besonders Intelligent gilt bei den Vögeln der Rabe. Rabenvögel können Werkzeuge nutzen und sich selbst im Spiegel erkennen. Das kann mit einem Experiment aus dem Jahre 2002 belegt werden, bei dem der Probant sich einen geraden Draht so zurechtbog, das daraus ein Haken wurde. Mit diesem war er in der Lage sich den anvisierten Futtereimer aus einer vertikalen Röhre zu heben. Weitere Informationen dazu und über die sonstigen „Gepflogenheiten“ der heimlichen Stars der Tierwelt erhalten Sie in der Wissenswerkstatt.

Weitere Studien befassen sich mit Tieren wie Schimpansen und Bonobos. Besonders beeindruckend ist dabei eine Studie mit dem Bonobo Kanzi. Dieser erlernte mit bestimmten Bedeutungen verbundene Symbole, mehrere hundert Stück und bediente im Anschluss eine Tastatur mit eben diesen Bildern um damit Futter zu erbitten, Lieblingsspiele zu spielen oder einfach nur anzukündigen was er als nächstes vorhatte. Das er daneben Handzeichen nutzte um sich mit seinen Betreuern zu verständigen erscheint im Gegensatz zu den von ihm, aus Handzeichenfolgen, gebildeten vollen Sätzen eher „niederer“ Intelligenz. In einem Bericht des Hamburger Abendblatt schreibt Claudia Lord weitere Details.

Zusammenfassend lässt sich sagen, das Intelligenz bei Tieren in der Forschung wissenschaftlich anerkannt ist. Es wird in Zukunft weitere Beweise und wissenschaftlich belegbare Analysen geben, das Tiere durchaus intelligent sind, wenn nur die Tests dafür intelligent genug sind.