Evolution: Vom Einzeller zum Säugetier

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Über die Geschichte des Lebens auf der Erde findet man neben der Wikipedia viele große aber auch kleinere Informationsquellen im Internet aber auch in Fachmedien, hier Bücher, DVD, Ton- und Filmbasierend. Die Vorgeschichte des irdischen Lebens begann gemäß einschlägigen Quellen und nach heutigem Wissensstand vor etwa 4,5 Milliarden Jahren, als sich aus kosmischen Staub unser Planet – die Erde – bildete.

Es dauerte allerdings mehrere Jahrmillionen, bis sich die heiße Masse so weit abgekühlt hatte, dass die äußere Kruste erstarren und sich die Atmosphäre aus Wasserdampf, Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff und anderen Gasen bilden konnte. Durch ständig kondensierendes Wasser, regnete es auf die bestehende Erdoberfläche und schuf zusammen mit anderen Elementen den ersten Ozean, eine „Ursuppe“. In dieser Ursuppe kam es zur Bildung erster Lebensformen, den Archebakterien, vor ungefähr 3,8 Milliarden Jahren. Diese „bewohnten“ und „gestalteten“ im Laufe der folgenden Jahrmillionen zusammen mit den sich daraus entwickelnden Bakterien und Blaualgen im Zeitraum von der Enstehung bis etwa 580 Millionen Jahren vor heute die Erde.

Komplexe Lebensformen (im Gegensatz zur ersten Lebensform,), wie Fische, Amphibien, oder gar Reptilien betreten erst im letzten Zehntel des Aktes der Erdenstehung das Rampenlicht. Das Zeitalter der Dinosaurier, welches vor etwa 65 Millionen Jahren endete, der Beginn der Zeit der Säugetiere und das erscheinen des „modernen“ Menschen auf der „Bühne“ Erde vor ungefähr 40.000 Jahren, liegt im Vergleich zur gesamtzeitlichen Entstehung gerade mal einen Augenblick zurück, als wenn man blinzeln würde.

Die Entwicklung der heute gültigen Evolutionstheorie ist eine durchaus spannende Geschichte, die durch Vorabeit vom schwedischen Arzt und Botaniker Carl von Linné (1707-1778) stets zum lesen einlädt. Carl von Linné entwickelte erstmals ein System zur Klassifizierung aller derzeit bekannter Lebewesen und Lebensformen entsprechend Ihrer Merkmale. Weiterführende Informationen beschaffte sich der französische {f]Forscher Georges Cuvier (1769-1832) indem er ähnlich Carl von Linnés, in gleiche Richtung denkend, unter der Erde suchte um mittels der dort gefundenen Fossilien zu erkennen, dass abhängig von der Tiefe (der Erdschichten) der Funde, sich die Gestalten der Fossilien änderten und so den Schlußss zuliessen, dass es im Verlaufe der Zeit Katastrophen gegeben haben muss, die manche Organismen verschwinden liessen um dann anschliessend höher entwickelte Neu entstehen zu lassen.

Das Ersinnen, stets den Erkenntnissen angepasster, neuer Theorien zur Enstehung der Erde war zur damaligen Zeit ein Hauptaugenmerk der Wissenschaftler und Gelehrten, wobei keine davon wirklich schlüssige und verständliche Erklärungen liefern konnte. Erst als der englische Naturforscher Charles Darwin (1809-1892) seine Schrift „Über den Ursprung der Arten“ im Jahre 1859 veröffentlichte, bestand ab diesem Zeitpunkt eine noch heute gültige Theorie zur Evolution. Charles Darwin erkannte durch beobachten, dass unter Tieren jeder Generation diejenigen größere Überlebenschancen haben, die sich am besten (optimalsten) ihrer Umwelt angepasst haben.

Daraus folgend stellte er richtig erkennend fest, dass diese Lebensformen mehr Nachkommen haben, da Sie eben diese angepassten Eigenschaften nutzen konnten um diese noch weiter zu entwickeln und wiederum den eigen Nachkommen mit auf den Lebensweg zu geben. Dazu kam die „natürliche Auslese“ der Natur, bei der die bestangepassten Individuen bestehen. So wird die Beute eines Tigers mit kräftigen langen Beinen überleben wobei die mit den schwächeren Ausstattungsmerkmalen diesem „zum Opfer fallen“ wird. So kann man die Beispiele weiter verfolgen, wie beispielsweise bei Tieren die von Ihrem Haarkleid abhängig sind, wie Kaninchen, die mit langem dichtem Fell den Winter überleben um im Frühjahr Nachkommen groß zu ziehen und die mit dünnem Fell dagegen den Jahreswechsel nicht überstehen und damit auch keine weiteren „schwachen“ Nachkommen haben.

Die von Darwin aufgestellte Theorie wurde zum Anfang von vielen Gleichgesinnten, ebenfalls dieser Thematik der Wissenschaft verfallen, angefeindet um zumeist sich mit „Gegenproben“ selbst zu profilieren und sich „Namenhaft“ darzustellen. Aber je mehr Forscher dieses versuchten und scheiterten stärkten so, damit zeitgleich, die Richtigkeit der Theorie Darwins. Dennoch blieben noch genug Fragen für eine tiefgründigere Forschung übrig die von Forschern die die Richtigkeit der Darwinschen Theorie erkannten. So konnte Darwin mit seiner Evolutionstheorie nicht erklären, warum und vor allem nach welchen Regeln Erbanlagen bei einzelnen Lebensformen überhaupt in Erscheinung traten.

Diese Antwort konnte der österreichische Mönch Gregor Mendel (1822-1884) durch seine Entdeckung mittels Kreuzversuche an Erbsen und Bohnen, geben. Er erkannte, dass Merkmale nicht zufällig sondern mathematisch vererbt werden und das nach genauen Regeln. Das nach ihm benannte „Mendelsche Gesetz“ wurde zum Grundstein der Wissenschaft der Genetik.